Welche Chilis keimen aktuell?

Servus liebe Freundinnen und Freunde,

nach rund 10 Tagen zeigen sich die ersten Chilis der Nachsaat mit frischen Samen.

Die schnellste Sorte ist der Avenir Chili.
Dabei handelt es sich um eine sehr scharte Sorte aus Afrika, aus der Capsicum chinense Ecke.
Die Schoten sind stark gerippte große, orangerote Habanero-Chilis. Das Aroma ist ebenfalls Habanero-typisch und sehr kräftig.

Die zweite keimende Sorte ist die Mustafa Chili/Paprika.
Diese Art zeichnet sich durch ihr Aussehen, welches an eine Fleischtomate erinnert, mit einer dicken Schotenwand und leichter Schärfe-
Mustafa ist wie der Name vermuten lässt eine türkische Spezialität.
Mustafa stammt aus der Capsicum annuum Ecke.

Nummer drei ist Manabi Sweet.
Diese Sorte hat fast keine Schärfe und ein süßes Aroma, die Capsicum chinense Sorte stammt aus Ecuador, reift mir großen dunkelroten Früchten ab.

Habanero Carolina Yellow ist die vierte keimende Chili.
Es ist eine sehr stark verzweigende Pflanze und bildet somit viele Blüten und scharfe Früchte aus und ist sehr ertragreich..
Habanero Carolina Yellow kommt aus der Capsicum chinense Ecke.

Gruß

Bernd

Basilikum

Basilikum ist nicht nur ein aromatisch interessantes Themengebiet aus dem Pflanzenreich. Es ist auch ein äusserst schmackhaftes um darüber zu berichten.

Ich liebe Basilkum, doch als ich damit angefangen hatte mich mit dem Thema zu beschäftigen, kannte ich nur die Sorte bzw. die Sorten aus dem Supermarkt oder den Gärtnereien. Das Basilkum aus Afrika bzw. Südamerika stammt war damals nur eine Vermutung. Basilikum ist einem schliesslich mehr aus Tomatensoßen, also Italien bekannt. Damit will ich nicht sagen, dass es nur aus Italien Tomatensoßen gibt, ich denke Ihr wisst was ich meine.

Vom Standard Basilikum (Oncimum basilicum) kann den Habitus allgemein ganz gut ableiten. Es handelt sich um krautigwachsende, immergrüne Sträucher.

Basilikum (Oncimum) wird zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gezählt. Bisher beschrieben und dem Basilikum zugeordnet sind 60 Arten. Aus diesen Arten sind verschiedene Züchtungen entstanden.

Basilikum enthält wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine.

In den ätherischen Ölen kann man vieles entdecken. Was man beim Auspressen des Basilikums zur Ölgewinnung finden kann, ist abhängig von der Kultur, also dem Standort, der Düngung und dem Zeitpunkt der Ernte. So befindet sich in den Blättern bis zu 1,5% Öl, dass durch Kaltpressung gewonnen wird.

Im Öl enthalten sind in varierenden Anteilen Linalool, Estragol oder Campher.
Neben den Kohlenhydraten findet sich Vitamin A und C, Oleanolsäure und Urolsäure. Dies sind die Bestand in den Blättern, aus den Samen erhält man noch weitere Stoffe, wie Linolsäure, Linolensäure und Ölsäure. Im Vergleich liegt der Ölgehalt um das 13-fache in den Samen höher als in den Blättern.

 

 


Das beste Orchideen-Substrat

Servus,

was ist eigentlich das beste Orchideensubstrat und welche Eigenschaften muss es haben?

Um dieser Frage richtig auf den Grund zu gehen, müssen wir uns erst einmal darüber bewusst sein, mit welcher Orchidee wir es bei dieser Frage zu tun haben.

Grundlegend wollen die meistens Orchideen nicht durchgehend mit den Wurzeln im Wasser stehen. Auch sollte das Substrat sehr luftig sein und eine Struktur aufweisen, die sich nicht so schnell zersetzt. Gleichzeitig sollte das Substrat etwas Feuchtigkeit halten können, so dass die Pflanzen nicht all zu schnell austrocknen.

Von diesen Basiseigenschaften kommen wir zu den Feinheiten. Denn es gibt mehrere Extreme, die genau das Basissubstrat im Schatten stehen lassen, denn die Ausnahmen setzen entweder auf nasse Füße oder verzichten ganz auf Substrat.

Am unteren Ende, also dem mit den Nassen Füßen, befinden sich zum Beispiel:

– Dendrobium cuthbertsonii
– Dendrobium laevifolium
– Phragmipedium Arten
– Disa Arten

Am oberen Ende, also den Orchideen, die ganz ohne Substrat auskommen, finden sich:

– div. Vanda- und Ascocentrum- Arten
– alle Kleinorchideen aus den Tropen, die nur aufgebunden kultiviert werden müssen.

 

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es unzählige Orchideen, wie Phalaenopsis, Cattleya, Epidendrum, Dendrobium und deren Zuchtformen, die ein durchlässiges, stabilies und luftiges Substrat benötigen. Was ist also das beste Substrat für die „gängisten“ Orchideen?

Der beste Mix schaut wie folgt aus:

– 8/10 reine Pinienrinde grob
– 1/10 Sphagnum Moos oder Alternativ lange Kokosfasern
– Seramis, Blähton oder Lavagranulat

Diese Mischung ist äusserst Struktur stabil, gleichzeitg luftig und hält die Wurzeln gleichmässig feucht. Möglich ist auch die Mengen des „Seramis, Blähtons oder Lavagranulat“ zu erhöhen.

 

Wie Orchideen richtig getopft werden zeige ich Euch demnächst!

 

Gruß

Bernd

Orchideen: Phalaenopsis botanische Übersicht

Schon sehr lange hatte ich vor im Bereich Phalaenopsis alle botanischen Arten zu kultuvieren. Während meines Gartenbaustudiums war es auch schon fast soweit. Eine sehr große Artenvielfalt konnte ich mein Eigen nennen. Doch dies hatte sich über die Jahre wieder verloren.

Aktuell bin ich wieder dabei diesem Ziel näher zu kommen. Nennt es einfach eine Marotte.

Doch wie viele Arten gibt es überhaupt?

Das zeige ich Euch in nachfolgender Übersicht.

Ob ich jemals wirklich alle kultivieren werde, kann ich  nicht absehen, toll wäre es natürlich.

 

Gattung Art Foto Welche Sorte
Phaelaenopsis amabilis
Phaelaenopsis amboinensis
Phaelaenopsis aphrodite
Phaelaenopsis appendiculata
Phaelaenopsis bastianii
Phaelaenopsis bellina – Ponkan select
Phaelaenopsis borneensis
Phaelaenopsis buyssoniana
Phaelaenopsis celebensis
Phaelaenopsis chibae
Phaelaenopsis cochlearis
Phaelaenopsis corningiana
Phaelaenopsis cornu-cervi  normal
Phaelaenopsis deliciosa
Phaelaenopsis doweryensis
Phaelaenopsis equestris
Phaelaenopsis fasciata
Phaelaenopsis fimbriata
Phaelaenopsis finleyi
Phaelaenopsis floresensis
Phaelaenopsis fuscata
Phaelaenopsis gibbosa
Phaelaenopsis gigantea
Phaelaenopsis hieroglyphica
Phaelaenopsis honghenensis
Phaelaenopsis inscriptiosinensis
Phaelaenopsis javanica
Phaelaenopsis kunstleri
Phaelaenopsis lamelligera
Phaelaenopsis lindenii
Phaelaenopsis lobbii
Phaelaenopsis lowii
Phaelaenopsis lueddemanniana
Phaelaenopsis maculata
Phaelaenopsis malipoensis
Phaelaenopsis mannii – dark
Phaelaenopsis mariae
Phaelaenopsis mentawaiensis
Phaelaenopsis micholitzii
Phaelaenopsis mirabilis
Phaelaenopsis modesta
Phaelaenopsis mysorensis
Phaelaenopsis natmataungensis
Phaelaenopsis pallens
Phaelaenopsis pantherina
Phaelaenopsis parishii  – normal
Phaelaenopsis philippinensis
Phaelaenopsis pulcherrima
Phaelaenopsis pulchra
Phaelaenopsis regnieriana
Phaelaenopsis reichenbachiana
Phaelaenopsis robinsonii
Phaelaenopsis sanderiana
Phaelaenopsis schilleriana
Phaelaenopsis speciosa
Phaelaenopsis stobartiana
Phaelaenopsis stuartiana
Phaelaenopsis sumatrana
Phaelaenopsis taenialis
Phaelaenopsis tetraspis – mit Strichen
– ohne Striche
Phaelaenopsis thailandica
Phaelaenopsis venosa
Phaelaenopsis violacea
Phaelaenopsis viridis
Phaelaenopsis wilsonii
Phaelaenopsis zhejiangensis

Plumeria ruba – Pretty in Pink

Servus liebe Freundinnen und Freunde,

kaum sind die Plumerias aus dem Import eingetopft, schaut es für eine Sorte sehr erfolgsversprechend aus. Doch all zu viel Vorfreude möchte ich nicht versprühen. Denn beim Import aus 2013 hatte ich ebenfalls eine Pflanze, die einen schönen Blütentrieb ausgebildet hatte, der dann doch leider abgestorben ist.

Doch bisher schaut es gut aus und ich werde Euch in dem Fall auf dem Laufenden halten. Sollte sie komplett zur Blüte kommen wird es ein separates Video auf Youtube geben. 🙂

Gruß

Bernd

Erster Plumerias und Adenium Import 2015

Servus liebe Freundinnen und Freunde von tropicalgreen.de,

Endlich nach fast über einem Monat ist der erste Import aus Thailand eingetroffen und liegt zur Abholung bereit.

Bestellt wurden diverse Plumeria- und Adenium-Hybriden. Die Pflanzen an sich sind von der Ausgangsquelle relativ günstig. Bei den vergangenen Importen aus 2013 und 2014, war das Procedere noch recht umständlich. Dieses Mal verlief alles sogar recht entspannt. Bisher musste ich immer zum hiesigen Zollamt, damit es mit der Einfuhr funktioniert. Meistens waren die Beamte leider etwas überfordert, da nicht so viele Importe in dieser Art vorkommen. An und für sich hatte ich mit so etwas schon gerechnet. Wobei gesagt werden muss, dass der Zoll in Frankfurt bisher immer schon eine Freigabe erteilt hatte und das Zollamt vor Ort so gar keinen Sinn mehr gemacht hatte.

Dieses Mal ging das Paket direkt durch, die Zollabgabe für den Import habe ich also im Postamt zu begleichen und das ist auch gut so. Der Prozess geht also schneller und das kann für die Pflanzen auch nur positiv sein.

Die Stecklinge und Pflanzen habe ich bisher noch nicht gesehen. Bisher hatte ich stets gut Ware bekommen und hoffe, dass es auch dieses Mal der Fall ist. Die Versanddauer war jetzt deutlich länger und ich hoffe, dass alles noch in Ordnung ist.

Ihr und ich dürfen also gespannt sein. Auf Youtube werde ich zu der Lieferung ein Unboxing machen. Dieses wird somit in Kürze online gestellt werden.

Gruß

Bernd

Youtube Kanal gestartet

Servus und guten Morgen,

es geht voran.

Die Planung und Umsetzung geht weiter.

Gestern habe ich den nächsten Step erfolgreich abgeschlossen und den Youtube Kanal ins Leben gerufen. Damit Ihr diesen ganz leicht finden könnt und weil die youtube-eigene Adresse etwas umständlich ist habe ich eine eigene Sub-Domain bereitgestellt. Ihr findet meinen Kanal ganz schnell in dem Ihr einfach

http://youtube.tropicalgreen.de

in Euren Browser eintippt.

Im Übrigen wird dies in Zukunft auch so für alle anderen Stellen im Web sein. Also facebook oder andere Orte sind einfach mit

http://externeseitename.tropicalgreen.de

erreichbar sein. Also ganz easy!

So und jetzt muss ich weiter machen.

Tschüss und bis die Tage!

Gruß

Bernd

Geh mir nicht auf die Nuss! … Doch!

Servus liebe Exotenfans,

was gibt es schöneres auf diesen Planeten als die exotische Pflanzen und Blumen.

Damit wir diese genießen können, müssen diese natürlich erst ausgesät und großgezogen werden. Besonders erfolgreich gelingt einem dies mit Kokossubstrat aus der Kokosfaser, welche in der Hülle der Kokosnuss zu finden ist.

Die Kokosnuss stellt botanisch eine Steinfrucht dar. Die Hülle besteht aus drei Schichten. Das Exokarp (die Aussenschicht) ist glatt und hart. Die Mittlere Schicht, also das Mesokarp, ist sehr faserreich und kann eine Stärke bis 20 cm erreichen. Das Endokarp, also die innerste Schicht, die den Keimling umgibt, ist eine sehr harte circa 0,5 cm dicke Schale.

Das Kokossubstrat wird, wie Ihr bereits richtig vermuten werdet, aus dem Mesokarp, also der fasrigen Schicht gewonnen. Diese Schicht wird zur Gewinnung der „Nuss“ entfernt. Anschliessend wird diese zerkleinert.

Hierbei entstehen Substrate unterschiedlicher Güte.

Zum Einen sehr feine und zum Anderen fasrige Substrate. Natürlich gibt es auch Mixturen aus den beiden Varianten.

Welche Vorteile bietet das Kokossubstrat gegenüber „normaler“ Substrate?

Kokossubstrat ist:

  • sehr luftig
  • keimfrei
  • strukturstabil
  • schimmelhemmend
  • frei von Schadorganismen
  • frei von Unkräutern
  • frei von Steinchen und Holzstückchen
  • hohe Wasserspeicherfähigkeit
  • Geruchsneutral und -neutralisierend
  • Düngerfrei
  • praktisch unbegrenzte Lagerfähigkeit

All diese Eigenschaften sorgen dafür, dass dieses Material bestens für die Aussaat von Pflanzen geeignet ist. Darüber hinaus erfüllt es auch alle Ansprüche für einen optimalen Bodengrund von Terrarien.

Die Luftigkeit und Strukturstabilität sorgt auch im nassen Zustand dafür, dass die Wurzeln der Pflanzen jeder Zeit optimal mit Luft versorgt werden können. Selbst wenn das Substrat frisch gewässert wurde, besteht keine Gefahr, dass die Pflanzen zu irgendeinem Zeitpunkt zu nass stehen. Für ältere Pflanzen empfiehlt sich ein Kokossubstrat aus längeren Fasern.

Die schimmelhemmende Eigenschaft sowie das gänzliche Fehlen von Dünger, Unkräuter und Schadorganismen sorgt dafür, dass die Aussaat unter optimalen Bedingungen ablaufen kann. Wird das Saatgut hinreichend vorbehandelt, so dass auch auf diesem keine Schadorganismen vorkommen, steht der erfolgreichen Keimung und Anzucht nichts im Wege. Mit Hausmitteln, wie zum Beispiel Kamillentee, lassen sich Samen relativ leicht desinfizieren. Des Weiteren regt der Tee die Keimung an.

Kokossubstrat ist schon auf Grund der Lagerfähigkeit etwas sehr besonderes. Meistens kommt es in klein gepressten Quadern zu uns. Mit einem Gesamtgewicht von etwa 650 g, ist es so auch leicht zu transportieren. Diese kleinen Quader lassen sich problemlos irgendwo verstauen und stehen so jeder Zeit zur Verfügung.

Einfach etwa 7 Liter Wasser in einen Eimer und den Quader hinzugeben. Nach einiger Zeit hat sich das Substrat mit dem Wasser vollgezogen und es stehen etwa 9 Liter Substrat zur Verfügung.

Auch der ökologische Sinn wird damit erfüllt. Bei der Produktion von Kokosnüssen war dieses Nebenprodukt an und für sich Abfall, der so keine Verwendung fand. Als Substrat ist es ein ideales Produkt nicht nur für die Pflanzenanzucht. Auch als Ersatzstoff in Bezug auf Torf, womit der Torfabbau zu großen Teilen geringer ausfallen kann.

Ich hoffe Euch hat der erste Artikel gefallen und würde mich über Eure Erfahrungen freuen.

 

Gruß

Bernd